Hundesport & Training
Mantrailing
Personensuche mit der Nase – konzentriert, abwechslungsreich und gemeinsam als Mensch-Hund-Team.
Beim Mantrailing folgt der Hund dem individuellen Geruch einer bestimmten Person. Dabei arbeitet er selbstständig mit seiner Nase und wird von seinem Menschen an einer langen Leine begleitet.

Personensuche mit Individualgeruch
Was ist Mantrailing?
Mantrailer werden auch Personenspürhunde genannt. Sie werden eingesetzt, um eine einzelne Person anhand ihres individuellen Geruchs zu suchen.
Als Ausgangspunkt erhält der Hund einen Referenzgeruch, zum Beispiel von einem getragenen T-Shirt oder einer Haarbürste. Anschließend folgt er der Geruchsspur, die die gesuchte Person auf ihrem Weg hinterlassen hat.
Am Ende des Trails soll der Hund die richtige Person zuverlässig finden und anzeigen.
Der Hund arbeitet dabei an einer etwa fünf bis zehn Meter langen Leine und trägt ein gut sitzendes Geschirr. Dadurch kann Mantrailing sowohl in bebauten Gebieten als auch auf Feldern, Wegen und im Wald durchgeführt werden.
Sinnvolle Nasenarbeit
Was macht Mantrailing besonders?
Individuelle Personensuche
Der Hund lernt, sich auf den individuellen Geruch einer bestimmten Person zu konzentrieren.
Selbstständiges Arbeiten
Der Hund trifft während der Suche eigene Entscheidungen, während sein Mensch lernt, ihn aufmerksam zu lesen und zu begleiten.
Vertrauen und Teamarbeit
Mensch und Hund arbeiten eng zusammen und lernen, sich auch in schwierigen Situationen aufeinander zu verlassen.
Abwechslungsreiche Auslastung
Unterschiedliche Orte, Untergründe, Gerüche und Umwelteinflüsse machen jeden Trail zu einer neuen Aufgabe.




Der Einstieg ins Training
Wie beginnen wir mit dem Mantrailing?
Zu Beginn lernt der Hund, dass der Geruch der gesuchten Person interessant ist und es sich lohnt, dieser Spur zu folgen.
Am Ende eines zunächst kurzen und einfachen Trails wartet die gesuchte Person mit einer besonders attraktiven Belohnung. Das kann je nach Hund Futter, ein Spielzeug oder gemeinsames Spiel sein.
Die ersten Übungen finden in möglichst ablenkungsarmen Gebieten statt. Dort kann der Hund das Grundprinzip der Personensuche in Ruhe verstehen und erste Erfolgserlebnisse sammeln.
Erst wenn der Hund die Aufgabe verstanden hat, werden Länge, Umgebung und Schwierigkeitsgrad schrittweise gesteigert.
Die ersten Lernziele
- Interesse am Geruchsartikel entwickeln
- Der individuellen Geruchsspur folgen
- Ruhiges Arbeiten am Geschirr und an der langen Leine
- Die gesuchte Person zuverlässig finden
- Eine eindeutige Belohnung am Ende des Trails erhalten
- Vertrauen in die eigene Suchleistung entwickeln
Schrittweise anspruchsvoller
So entwickelt sich das Training
Hat der Hund verstanden, einer bestimmten Geruchsspur zu folgen, werden die Anforderungen nach und nach erhöht.
Dabei verändern wir nicht alles gleichzeitig. Die einzelnen Schwierigkeiten werden passend zum Ausbildungsstand des Teams aufgebaut und miteinander kombiniert.
Trotz steigender Anforderungen stehen Motivation, Freude und ein verständlicher Trainingsaufbau immer im Mittelpunkt.
Neue Herausforderungen
Was erwartet das Team im weiteren Training?
Längere und ältere Spuren
Die Länge der Trails wird gesteigert. Später lernt der Hund auch, Geruchsspuren zu verfolgen, die bereits mehrere Stunden oder Tage alt sind.
Unterschiedliche Untergründe
Die Suche führt über Wiesen, Schotter, Asphalt, Waldwege und weitere wechselnde Bodenarten.
Umwelt- und Wettereinflüsse
Bebauung, Windrichtung, Temperatur und Wetter beeinflussen die Geruchsspur und das Suchverhalten des Hundes.
Verschiedene Geruchsartikel
Der Hund lernt, mit unterschiedlichen Gegenständen als Referenzgeruch sicher zu arbeiten.
Richtige Person anzeigen
Auch in einer Gruppe oder bei mehreren anwesenden Personen soll der Hund zuverlässig die gesuchte Person erkennen.
Spurabriss und Negativanzeige
Fortgeschrittene Hunde können lernen anzuzeigen, dass eine Spur endet oder die gesuchte Person gar nicht am Ausgangsort war.
Gut ausgerüstet
Was braucht ihr zum Mantrailing?
Für das Mantrailing benötigt ihr eine sichere und wetterangepasste Ausrüstung. Da wir an wechselnden Orten und zu unterschiedlichen Jahreszeiten trainieren, sollte die Ausstattung immer an Gelände, Wetter und Tageszeit angepasst werden.
Besonders wichtig sind ein gut sitzendes Geschirr und eine geeignete Schleppleine. Während der Suche arbeitet der Hund nicht am Halsband.
Bitte mitbringen
- Gut sitzendes Geschirr für den Hund
- Schleppleine mit etwa fünf bis zehn Metern Länge
- Besonders attraktive Belohnung aus Futter oder Spielzeug
- Wasser für den Hund
- Mobiltelefon zur Aufzeichnung der Strecke
- Warnweste
- Beleuchtung für Mensch und Hund
- Festes Schuhwerk
- Wetterfeste und der Jahreszeit angepasste Kleidung
Training an wechselnden Orten
Stadt, Land und Wald
Unser Mantrailing-Training findet nicht auf dem Vereinsgelände, sondern an wechselnden externen Orten statt.
Je nach Ausbildungsstand und geplantem Trainingsziel arbeiten wir in Wohngebieten, Innenstädten, Gewerbegebieten, auf Feldwegen, auf Wiesen oder im Wald.
Die unterschiedlichen Umgebungen sorgen dafür, dass die Hunde vielfältige Erfahrungen sammeln und lernen, ihre Aufgabe auch unter wechselnden Bedingungen sicher zu bearbeiten.
Training und Organisation
Wann findet das Mantrailing statt?
Unsere drei Mantrailing-Gruppen trainieren grundsätzlich montags oder nach vorheriger Vereinbarung.
Treffpunkt und genaue Trainingszeit richten sich nach dem geplanten Gebiet und werden jeweils innerhalb der Gruppe bekannt gegeben.
Die Trainingsplanung und die verbindliche Anmeldung erfolgen über Spond.
Zu den TrainingszeitenEuer Trainerteam
Trainerinnen und Trainer im Mantrailing
Oliver, Claudia und Stefanie begleiten die Teams beim Aufbau und bei der Weiterentwicklung der Personensuche.
Oliver Ahrens
Trainer Mantrailing
0171 9542666
Claudia Ahrens
Trainerin Mantrailing
Stefanie Gypps
Assistenz Mantrailing